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Der Kellereigentümer János Hepp lädt die den Keller besuchende Gastgruppe zu einem stimmungsvollen Spaziergang ein, der in Begleitung des Harmonikaspiels ein romantisches Programm zur Weinprobe sein kann. Am meisten spielt der gute Freund des Wirts, der auch von schwabischer Herkunft ist. Ferenc Wiedner pflegt die deutschen Volkstraditionen ab Anfang der 1900-er Jahren mit seinem musealem Instrument.

Der Hauswirt beginnt mit dem Wissenswertem über die Gegend und die Siedlung an der Statue Sankt Urban auf dem Hauptplatz, und von da an geht die Tour in Kleingruppen weiter. Bei schönem Wetter kann man sich noch immer anschauen, wie das alltägliche Gesellschaftsleben der hiesigen schwabischen Leute auf den Ruhebänken an ihren Tischen vor ihren Kellern vorgeht. Sie sollen darüben nicht erstaunen, wenn Sie von den Hiesigen zu einem Glas Wein eingeladen werden.

Zur Zeit der Weinlese – ab Ende August bis sogar Ende November – geht die Arbeit auf Hochtour vor dem Eingang der Keller und in den Kelterhäusern. Es riecht nach Most in der frischen Herbstluft. Die Gäste beginnen oft schon am Anfang des Spaziergangs zu singen, wobei ihnen auch der Gastgeber deutlich hilft. Die engen Gassen des Kellerdorfes, die große Anzahl der Kelterhäuser mit dreieckförmigen Fassaden und vor ihnen die Ruhebänke zeugen von den fast unberührten Denkmäler der Kultur einer Volksgruppe, die schon vor mehreren Jahrhunderten hier angesiedelt ist.

Dieser leichte Spaziergang in der Kellergasse steigert nur die Lust zu weiteren Weinproben. Die Stimmung dieses kaum 100 m langen Laufes ist unnachahmlich, und ist nur in den Straßen mit Weintraubenfeldern des Hajoscher Kellerdorfes zu genießen.

Dieser leichte Spaziergang in der Kellergasse steigert nur die Lust zu weiteren Weinproben. Die Stimmung dieses kaum 100 m langen Laufes ist unnachahmlich, und ist nur in den Straßen mit Weintraubenfeldern des Hajoscher Kellerdorfes zu genießen.